Hören
statt Lesen
literarische
Appetit-Häppchen aus den Neuerscheinungen des nationalen
und internationalen Literaturbetriebes serviert Ihnen Ulrich Jaschek.
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Der Journalist, Moderator und Internet-Texter rezitiert bereits seit Jahren erfolgreich unter anderem Texte von Erich Kästner, Arthur Conon Doyle, Edgar Allan Poe, Wolfgang Amadeus Mozart und Walter Jens. Die Kritik verlieh Jaschek kürzlich das Prädikat Hochleistungsflüsterer im Gruselkabinett. |
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William
Gibson |
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Kurzbeschreibung: 448 Seiten,
22,50 €[D] ISBN: 978-3-608-93769-5 |
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Rotes Meer |
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Kurzbeschreibung: Mittsommer in Göteborg: Die Nacht wird zum Tag, und doch legen sich lange Schatten auf die Stadt. Erik Winter steht vor drei Leichen und einem Meer aus Blut. Der einzige Zeuge der Morde, ein kleiner Junge, versteckt sich vor ihm. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt - ein Fall, der den Blick freigibt in die Abgründe unserer Parallelgesellschaft. Gegen halb vier am Morgen kamen die Mörder. Sie töteten Jimmy Foro, den Besitzer eines kleinen, rund um die Uhr geöffneten Ladens, und zwei seiner kurdischen Mitarbeiter. Als Erik Winter wenig später an den Tatort gerufen wird, steht er vor einer ungeheuren Blutlache.Wofür sind diese Männer bestraft worden? Und wo ist der kleine Junge, der angeblich alles gesehen hat? Winter kommt nur schwer voran mit den Ermittlungen in einem Milieu, in dem der Kampf ums Überleben zusammenschweißt. Als er zu verstehen beginnt, was es heißt, am Rande des Abgrunds und ohne Heimat zu leben, geschieht ein weiterer Mord. Winter muss unbedingt den Jungen finden. Einfühlsam, poetisch und mit großer erzählerischer Kraft schreibt Åke Edwardson in seinem neuen Roman über die, die im Schatten unseres Überflusses leben. 368 Seiten,
19,90 €[D] ISBN: 355008711X |
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Der Mond und das Mädchen |
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Kurzbeschreibung: 192 Seiten,
17,90 €[D] ISBN: 3446209166 |
Perlen aus dem literarischen Schatzkästchen
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Reportage im Heim für gefallene Mädchen |
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Egon Erwin Kisch |
Egon Erwin Kisch (1885 -1948) gilt als Schöpfer und Meister der literarischen Reportage. Er unternahm zahlreiche Reisen durch Europa, Nordafrika, die USA, die damalige UdSSR und China, bei denen jene Reportagen entstanden, die ihn berühmt machen sollten. Sie sind exakte Milieuschilderungen, die Sprache und Zeitkolorit in die Berichterstattung einbeziehen. Seine unstete Lebensweise ließ den Buchtitel "Der rasende Reporter" zum Synonym für den Autor werden. Doch Kisch war alles andere als ein Kaffeehausliterat oder Sensationsreporter. Vielmehr suchte er in seinen Reportagen politische und ökonomische Prozesse mit den dahinter stehenden Schicksalen in ihrer historischen Bedingtheit literarisch zu gestalten. |
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Das Tier |
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Kurt Tucholsky |
Erich Kästner sagte von ihm, er sei ein mutiger kleiner dicker Mann, der versucht, eine kriegerische Katastrophe mit einer Schreibmaschine aufzuhalten. Tucholsky wurde am 09.01.1890 als Sohn eines Kaufmanns in Berlin geboren, studierte Jura und war kurze Zeit Bankvolontär. Er war Mitarbeiter und zeitweilig Herausgeber der "Weltbühne". Seit 1924 lebte Tucholsky überwiegend im Ausland, ab 1929 bis zu seinem Tod in Schweden. 1933 verboten die Nazis die "Weltbühne", verbrannten seine Bücher und bürgerten ihn aus. Tucholsky starb am 21.12.1935 in Hindås bei Göteborg. |